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Hornisse
Andacht
Bald steigen die Temperaturen wieder über 15°C und die Frühlingssaison beginnt. Aber nicht nur die
schönen Tage starten durch, sondern auch die asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax).
„Die asiatische Hornisse ist schon 2004 von Asien aus per Schiff nach Europa eingewandert und breitet sich
fortan hierzulande stark aus. In Deutschland gilt sie gemäß der Verordnung des europäischen Parlamentes
und des Rates vom 22. Oktober 2014 als invasive und somit zu bekämpfende Hornissenart“. Fazit: Die
asiatische Hornisse ist gekommen, um zu bleiben.
Die Hornissen werden als invasiv bezeichnet, weil sie in unsere Heimat eingefallen sind und dort eine
Bedrohung und Gefahr darstellen. Diese Bedrohung muss man bekämpfen.
Auch in der Bibel werden Hornissen dreimal erwähnt als Plage für das Land:
„Und ich sandte Hornissen vor euch her, die trieben sie aus vor euch her“
(Josua 24,12SCHL)
In der Bibelübersetzung von Luther aus dem Jahr 1984 wird die Bedrohung der Hornissen umschrieben mit
„Ich sandte Angst und Schrecken vor euch her…“.
Angst und Schrecken sind wie eine Invasion von Hornissen in unser Land eingefallen. Und die Angst nimmt
gefühlt immer mehr zu.
Ein Stich der asiatischen Hornisse ist sehr schmerzhaft erklärt die Hornissen-Beraterin Ingrid Moderer.
Daher sollte man Abstand halten vor dem Hornissennest.
Lässt sich das Abstandhalten auch auf unsere Angst und Schrecken im Leben übertragen? – Schwierig, weil
uns die Angst oft unvorhersehbar überfällt. Auch Jesus geht davon aus, dass wir in dieser Welt Angst haben
werden (Johannes 16,33). Aber Jesus schenkt uns eine Perspektive, mit der Angst umzugehen. Er bietet den
Verängstigten an, bei ihm Frieden zu suchen. Am Kreuz hat er unsere schlimmste Angst, nämlich die Angst
vor dem Tod, besiegt. Durch seinen Tod bekommen wir das Angebot zu einem ewigen Leben, das den Tod
überwunden hat.
Mit dem Tod am Kreuz hat Jesus das getan, was man zur Bekämpfung der asiatischen Hornisse tun sollte:
„Deshalb ist es so wichtig, dass das Primärnest abgetötet wird“.
Paulus hatte den schmerzhaften Stich eines Stachels im Sinn, und beschreibt das Primärnest: „Tod, wo ist
dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde“.
(1Korinther 15,55.56)